Dies und das - für jeden was

Mittwoch, 20. April 2016

Tatatataa - meine Fischpost

Hier schwimmen meine Prachtstücke.
Nicht so ordentlich, wie manch andere...
Auch um einiges größer als die bisher ins Netz gegangenen...
...wobei ich nach wie vor hoffe, dass es mir keine meiner Gruppe übel nimmt. Schließlich war das Zuschneiden aufgrund des großen Motivs nicht so einfach.
Als Gesamtstoff wirkte es unheimlich lebendig. Aber als ich dann das Format ausmaß (25cm x50cm)
habe ich schon gut schauen müssen, dass auch wirklich JEDE mindestens einen GANZEN WEISSEN FISCH bekommt.
Morgen stelle ich das "Making-Off" ein.

Die Definition der Mail-Art finde ich immer wieder wichtig.
Ich nehme zum wiederholten Male teil, und habe schon wunderbare Ergebnisse in Händen halten dürfen, aber auch weniger gelungene.
Das "Mail-Art-Credo" besagt:
Mail-Art heißt Postkunst. In unseren Mail-Art-Projekten wollen wir schöpferisch sein, neue Techniken ausprobieren, uns gegenseitig bereichern. Wir beschenken uns, tauschen Erfahrungen aus, regen uns an, sind neugierig und testen uns aus. Wir nehmen die Projekte als Chance wahr, an unserem Stil zu arbeiten und uns künstlerisch weiterzuentwickeln.

Der äußere Rahmen ist vorgegeben, damit alles einen Zusammenhang hat und sich ergänzt. Wir stellen eine Technik vor, jedoch keine Anleitung. Wir erwarten, dass Du eigene Wege findest. Entwickele Motive, experimentiere mit Farbe, erforsche die Drucktechnik und lass all dies in Deine Kunst einfließen. Wir nehmen uns Raum und Zeit. Ausdrucke, Vorlagen und Kopien sind tabu.

Wir schrauben den Anspruch hoch, wollen Kunst und keine Bastelei. Nicht nur handgemacht, sondern auch durchdacht und einzigartig. Wir wünschen uns rundum feine Post. Umschlag und Verpackung sollen Teil des Kunstwerks sein, veredele sie mit Deiner persönlichen Handschrift. Verwende gute Materialien. Wachse über Dich hinaus. Und wenn Du Dich am Ende kaum trennen kannst von Deinen Werken, dann hast Du alles richtig gemacht. 


Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, und ich fand meine Umsetzung auch schon ganz okay - für das erste Mal Siebdruck, der Möglichkeit, es einfach ausprobieren zu können, und dem Einbringen/ der Vorstellung wie es aussehen sollte.

Als während der letzten Wochen bei Michaela immer mehr und handwerklich top(!) gearbeitete Stöffchen verlinkt wurden, wurde mir schon etwas mulmig...
Aber - wie hieß es? Wenn man sich am Ende kaum trennen kann - und dem war so! hat man alles richtig gemacht...

Aber: bis auf die Vorgabe Blau/Türkis...bin ich eigentlich zufrieden. Da ich meinen Stoff zuvor selbst gefärbt (Blauholz) hatte, hatte ich zwar auf einen intensiveren Farbton spekuliert.
Aber ihr wißt ja, wie das manchmal ist, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt...

Nun muss alles noch zu einem Ganzen werden, und dieser Prozeß dahin ist eigentlich das Spannende.

Kommentare:

  1. Kathrin, der Stoff ist wunderhübsch geworden!
    Liebe Grüße!

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  2. Wow! Ich bin ganz gespannt auf das Making Off? Hast du das Sieb für den weißen Fisch belichtet? Sehr schön, dass du dich drauf eingelassen hast und unsere Philosphie nochmal zitierst.
    Viele Grüße von Michaela

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  3. Ich bin auch gespannt...und deine Fisch gefallen mir ausgezeichnet. Einmal mehr bedauere ich nicht in ALLEN Gruppen mitzumachen...
    Annette

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  4. Ach, die sehen ja auch toll aus! Super - ich bin auch auf das making-of gespannt! von der Ferne auf dem Bild sehen sie ein wenig wie Wollfische aus - richtig kuschelig für die nassen Gesellen :-)
    LG. Susanne

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  5. Wie süüüß! Schäfchen-Fische! sind ja gaaaaanz selten und äußerst scheu! Wie schön, dass sie dir Modell geschwommen sind.

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  6. Nochmal etwas zum Thermofax-Druck. Ich habe da eine einfache Variante herausgefunden: einfacher Kopierer, preiswerter Thermofilm. Meine Erfahrungen dazu: http://stampede-ch.blogspot.ch/
    (...noch auf Papier, dieses Jahr werde ich dort auch Arbeiten auf Textilien vorstellen).
    Herzlich
    -ekk-

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